Rissmonitor G2 Rissmesslehre
Die G2 Riss-Messlehre dient zum Messen und Aufzeichnen der Spreizentwicklung einer Dehnfuge, des Abstandes der Risskanten und/oder allgemein der Spreizentwicklung eines Spaltes zwischen zwei Elementen.
Diese gemessene Veränderung wird grafisch durch eine Linie dargestellt, die die maximalen und minimalen Ausschläge der Bewegung sichtbar macht. Ein abnehmbarer, belüfteter Schutzdeckel verhindert Kondensation und schützt das Gerät. Der Deckel kann verplombt werden, ein entsprechendes Plombensiegel wird zusammen mit der Messlehre geliefert, um das Gerät zu sichern.
Sie besteht aus einer Platine und einer Zuglasche, die jeweils auf beiden Seiten des Risses befestigt sind.
Bei Bewegung zieht der Schieber einen Arm mit, an dessen Ende sich eine Graphitmine befindet. Diese wird durch eine Polycarbonatscheibe unter Druck gehalten.
Die Spur der Mine entspricht dem Dreifachen der Bewegung des Nonius. Nach der Beobachtung kann die Spur mit Alkohol entfernt werden, um die Messlehre erneut zu verwenden.
Technische Daten
- Auflösung - 0,1 mm
- Art der Überwachung - Verfolgung der Entwicklung auf 1 Achse mit Aufzeichnung von Minimal- und Maximalmessungen
- Art des Risses - Vertikale, horizontale und Eckrisse mit der knickbaren Lascheverticale
- Verwendung - Innen / Außen: wetterfest und UV-beständig
- Befestigung - Verklebung mit den mitgelieferten Selbstklebern oder mechanische Befestigung mit den mitgelieferten Schlagdübeln
- Bedingungen für die Anbringung mit Selbstklebeband
Verlegetemperatur: 0°C bis 35°C (-10°C zulässig*). Wirksame Verklebung von -40°C bis +90°C
*vorhandene Klebestreifen an Lehre und Lasche einige Sekunden in der Hand erwärmen
- Abmessungen - 250 mm (Länge) x 120 mm (Breite) x 27 mm (Dicke)
- Maximaler Messbereich - ca. 25 mm (mögliche Schwankung zwischen Maximal und Minimalmessung)
- Gewicht - 125 g
Befestigung von G2 Riss-Messlehren
- Klebung: mit den mitgelieferten Klebestreifen, sofern die Oberfläche glatt, sauber und trocken ist. Ist die Fläche nicht vollständig eben und weist Unebenheiten auf, sollte die Befestigung mit einem Zweikomponentenkleber verstärkt werden.
- Mechanische Befestigung: Bei schwierigen Untergründen, die bröckeln, staubig oder feucht sind, Unebenheiten aufweisen oder in Fällen, in denen die Verlegetemperatur nicht eingehalten werden kann, sollte die mechanische Befestigung bevorzugt werden. Für die mechanische Befestigung der G2 Messlehre werden Schlagdübel mitgeliefert.
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a) Ablesen der Millimeter
Das Dreieck des Nonius befindet sich zwischen zwei Teilstrichen der Messskala. Die Anzahl der Millimeter entspricht der Skalenmarkierung, die rechts vom Dreieck des Nonius liegt: Im Beispiel sind es 20 mm.
b) Ablesen der Dezimalzahlen
Suchen Sie einen Strich des Nonius, der mit einem Strich der Messskala übereinstimmt. Im Beispiel fällt die 7. Teilung des Nonius mit der 27. Teilung der Messskala zusammen. Das bedeutet, dass der Dezimalwert 7/10 mm beträgt.
Der Ablesewert im Beispielfoto beträgt also: 20,7 mm.